Antwort an RA Tank

so nun habe ich einen Brief geschrieben, den ich per Einschreiben mit Rückschein an den Rechtsanwalt schicken werde. Ich hoffe mal, dass damit die Sache aus der Welt ist.

Sehr geehrter Herr Tank

Ich beziehe mich auf Ihr Schreiben vom 25.09.2006, Aktenzeichen: xxxxxx/06, in dem sie einen Betrag von 123,00 € für die angebliche Inanspruchnahme einer Internet-Serviceleistung verlangen.

Die von Ihnen geltend gemachte Forderung erheben Sie gegen meinen minderjährigen Sohn. Die Grundlage ist ein angeblich mit Ihnen abgeschlossener Vertrag, der seitens meines minderjährigen Sohnes abgeschlossen worden sein sollte.
Dies belegt Ihr Schreiben, da es an meinen Sohn adressiert wurde.
Ich habe weder in einen Vertragsabschluss eingewilligt, noch genehmige ich einen Vertrag.
Sollten Sie anderer Meinung sein, so weisen Sie mir bitte nach, wann und wie es zu einer übereinstimmenden Willenserklärung kam, wie Sie mich gemäß den gesetzlichen Bestimmungen zum Fernabsatz belehrt haben und mich u.a. gemäß §312e BGB, bzw. §1 der BGB-Info VO informiert haben.
Hilfsweise fechte ich den angeblich abgeschlossenen Vertrag wegen arglistiger Täuschung an.
Daneben widerrufe ich den geschlossenen Vertrag nach den maßgeblichen Vorschriften über Fernabsatzverträge.
Hilfsweise erkläre ich die Anfechtung wegen eines Irrtums über den Inhalt der abgegebenen Willenserklärung.

Damit betrachte ich die Angelegenheit als erledigt. Sollten weitere Forderungen kommen, werde ich Anzeige erstatten.

Mit freundlichen Grüßen

13.3.07 23:13

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